Stressprävention für Kinder

„Bleib locker“
Ein Stresspräventionstraining für Kinder von 8 – 10 Jahren

Schon Kinder sind oft im Stress: Schule, Familie und vielfältige Freizeitaktivitäten können sie stark unter Druck setzen. Je früher sie damit umgehen lernen, desto besser kommen sie mit stressauslösenden Situationen auch später zurecht. Das Stresspräventionsprogramm für Kinder im Alter zwischen 8 und 10 Jahren „Bleib locker“ wurde von der Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspsychologen Professor Arnold Lohaus entwickelt. Auf spielerische Weise lernen die Kinder, Stress zu erkennen und zu bewältigen. Hinzu kommen Entspannungsübungen. Das Programm findet ausschließlich im sog. Settingansatz in Grundschulen statt. Interessierte Eltern und Lehrer erhalten Informationen über das Programm von der Präventionsberaterin der Techniker Krankenkasse Magdeburg.

 Brain-Gym®

Das in den siebziger Jahren von Dr. Paul Dennison in Kalifornien entwickelte Brain-Gym® ist eine Methode, die durch körperliche Bewegung die Lern-, Konzentrations- und Gehirnleistung aktiviert und verbessert und somit das Lernen erleichtern soll. Bei dieser Gehirn-Gymnastik werden verschiedene Bereiche des Körpers durch die Bewegungen aktiviert. Bei Tests wurde bereits, nachdem diese Übungen durchgeführt wurden, eine Verbesserung der Lernleistung festgestellt. (www.stangl.eu)

Im Rahmen der Gruppentherapie werden folgende Übungen erlernt, die zuhause und in Schule/Ausbildung/Beruf angewandt werden sollten:

  • Gedächtnisübungen
  • Konzentrationsübungen
  • Wahrnehmungsübungen
  • Logikübungen
  • Reaktionsübungen

Autogenes Training für Kinder

Kinder lernen das Autogene Training im Allgemeinen schneller als Erwachsene, denn sie haben einen natürlicheren Zugang zu ihrem Körper und mehr Vertrauen in ihre Selbststeuerungskräfte. Autogenes Training wird, vor allem bei jüngeren Kindern, spielerisch vermittelt. Zum Teil werden die Übungen in Geschichten eingebaut d.h. Phantasiegeschichten oder Geschichten, die einen Bezug zum Alltag und den Problemen der Kinder haben.

Beispiel für gedankliche Vorstellung und körperliche Reaktion:
Das Kind denkt an die bevorstehende Klassenarbeit, vor der es Angst hat und fängt an zu schwitzen, zittert, bekommt Kopf- oder Bauchweh.

Beispiel für positive Selbstbeeinflussung
Das Kind “spricht sich gut zu “, indem es sich sagt: Ich bleibe ruhig! Mein Kopf ist klar! Ich schaffe es! Somit erlebt das Kind eine Ruhigstellung des Körpers, Verringerung seiner Ängste und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

 

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