Autogenes Training für Erwachsene

Das Autogene Training wurde um 1900 von Prof. J.H. Schulz entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine konzentrative Selbstentspannung. Mit dieser Entspannungsmethode wird unter Zuhilfenahme der eigenen Vorstellungskraft die körperliche und psychische Gesundheit gefördert.
Ziel des Autogenen Trainings ist es, einen Zustand von Ruhe und Entspannung durch intensive Vorstellung hervorzurufen, um dadurch positiv auf körperliche und geistige Prozesse einzuwirken. Mit Hilfe der Entspannungsübungen lässt sich die körperlich und seelisch gute Gesamtverfassung erhalten oder wiedergewinnen. Wer das Autogene Training beherrscht, kann sich schneller und besser konzentrieren, regt sich weniger auf und reagiert gelassener. Sie werden in der Lage sein, in kurzer Zeit Entspannung und Erholung zu finden, die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren sowie einen Zustand von Ausgelassenheit und Gelassenheit zu erreichen.

 

         Autogenes Training für Kinder

Kinder lernen das Autogene Training im Allgemeinen schneller als Erwachsene, denn sie haben einen natürlicheren Zugang zu ihrem Körper und mehr Vertrauen in ihre Selbststeuerungskräfte. Autogenes Training wird, vor allem bei jüngeren Kindern, spielerisch vermittelt. Zum Teil werden die Übungen in Geschichten eingebaut d.h. Phantasiegeschichten oder Geschichten, die einen Bezug zum Alltag und den Problemen der Kinder haben.

Beispiel für gedankliche Vorstellung und körperliche Reaktion:
Das Kind denkt an die bevorstehende Klassenarbeit, vor der es Angst hat und fängt an zu schwitzen, zittert, bekommt Kopf- oder Bauchweh.

Beispiel für positive Selbstbeeinflussung
Das Kind „spricht sich gut zu „, indem es sich sagt: Ich bleibe ruhig! Mein Kopf ist klar! Ich schaffe es! Somit erlebt das Kind eine Ruhigstellung des Körpers, Verringerung seiner Ängste und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.