Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Sich für eine Psychotherapie zu entscheiden, ist für Eltern nicht immer einfach. Entwicklungsbedingte Krisen und individuelle Eigenheiten von Kindern und Jugendlichen von psychischen Störungen beziehungsweise Erkrankungen zu unterscheiden, ist für die Eltern sehr schwierig.

In keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend – sowohl körperlich als auch seelisch. Jedes Mädchen und jeder Junge sucht dabei den eigenen passenden Weg. Diese Suche geht nicht ohne Umwege und Irrwege. Schwierige Phasen sind normal. Keine Entwicklung ist einfach geradlinig. Hindernisse helfen beim Erwachsen werden. Krisen und Konflikte können Kinder und Jugendliche aber auch überfordern. Dann können aus Ängstlichkeit und Bedrückung, Rückzug und Trotz, Widerstand und Wut seelische Erkrankungen werden, die eine Behandlung erfordern.

Wird dies rechtzeitig durch die Eltern erkannt und professionelle Hilfe in Anspruch genommen, kann dieser Zustand oft aufgelöst werden. Für die Eltern bedeutet das, wieder Kraft und Selbstvertrauen in die Erziehung lenken zu können und den Alltag wieder sorgenfrei zu meistern.

Für Kinder ist eine Psychotherapie eine Episode ihres Lebens, die den Weg frei macht für ein unbeschwertes Leben – heute und in Zukunft.

Gern können Sie mich kontaktieren, um die Notwendigkeit einer Therapie zu besprechen und das weitere Vorgehen zu planen. Eine Überweisung durch den Kinderarzt ist nicht notwendig. Bringen Sie für das erste Gespräch nur Ihre Krankenversicherungskarte (bzw. die des Kindes) mit. Empfehle ich eine Therapie, beantrage ich diese bei Ihrer Krankenkasse. Ihnen entstehen dabei keine Kosten oder Zuzahlungen.

Denken Sie daran, dass kindliche Probleme in den meisten Fällen mit professioneller Hilfe gelöst werden können. Ihrem Kind wird eine Last genommen, die für seine Zukunft nicht unerhebliche Auswirkungen haben kann.

Anlass für ein Gespräch könnte sein:

Bei Säuglingen und Kleinkindern

– untröstbares Schreien
– Schlaf- und Fütterprobleme beim Säugling
– Schlafstörungen
– zu spät sprechen lernen, große Ungeschicklichkeit

 Vor allem bei Schulkindern

– andauernde Ängste
– Phobien (Angst vor Dunkelheit, Spritzen, Zahnarzt, Tunnel, Höhe, Hunde)
– anhaltende Unruhe und Aufmerksamkeitsstörungen
– auffallend aggressives, verweigerndes und oppositionelles Verhalten
– weglaufen, Schule schwänzen, stehlen und lügen
– Lese- oder Rechenschwäche
– Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit
– Konzentrations-, Lern- und Arbeitsstörungen
– Einnässen und Einkoten

 Vor allem bei Jugendlichen

– andauernde Ängste
– Phobien (Angst vor Dunkelheit, Spritzen, Zahnarzt, Tunnel, Höhe, Hunde)
– übermäßiger Rückzug, Kontakt- und Beziehungsprobleme
– Essstörungen
– selbst verletzendes Verhalten
– düstere, lebensmüde Stimmungen; Gedanken, sich umzubringen
– Konzentrations-, Lern- und Arbeitsstörungen
– starkes Verlangen (Sucht) zum Beispiel nach Alkohol, Medikamenten, Drogen, Internet

Altersübergreifend:

– traumatische Erlebnisse wie Tod naher Angehöriger, Unfallgeschehen, Krankheiten in der Familie, erkrankte Geschwister, Verluste
– körperliche Beschwerden ohne organischen Befund

Behandlung:

Die Behandlung erfolgt entsprechend dem Krankheitsbild und den Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen durch:

  • Diagnostik
  • verhaltenstherapeutische Einzeltherapie
  • Hypnose
  • Entspannungsverfahren
  • Familiengesprächen
  • Beratungen von Angehörigen, Lehrern, Erziehern

 

Institutionen
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. www.dgvt.de Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer www.opk-info.de Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt www.kvsa.de
Kontakt

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